Einzel- und Serienfertigung

Von der Idee bis zur Serienfertigung

Die Idee

Wie kann man anhand einfachster Mittel eine Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen
Teilen und Geometrien unter extrem beengten Platzverhältnissen schaffen.
 

Der Entwurf

Ausgehend von einer Idee zur Lösung des Problems werden die Kundenanforderungen und
Produkteigenschaften ermittelt. Die Methode des Quality Funktion Deployment (QFD)
ist hierfür eine geeignete Arbeitsmethode, um ein Produkt zu kreieren welches den
Bedürfnissen des Marktes entspricht.
 

Der Designprozess

Bei der Produktgestaltung überträgt man die Idee und die Vorstellung in ein Bild.
Wichtigste Grundlage für eine Lösungsdiskusion ist hierfür eine perspektivische
Freihandzeichnung. In einem Wechselspiel zwischen Erzeugung und Prüfung des Lösungsmodells
wird der Lösungsvorschlag optimiert. Die gut verstä ndliche Freihandzeichnung bietet
eine gute Kommunikationsgrundlage um Entscheidungen mit dem Kunden zu suchen. Zu den
gestalterischen Faktoren kommen nun auch die fertigungstechnischen Faktoren hinzu.
 

Die Artikelgestaltung mit CAD/CAM-System (Solid Works)

Das CAD/CAM-System unterstützt den Konstrukteur in der Umsetzung des Designentwurfs zu
einer normgerechten technischen Artikelzeichnung, er fertigt anhand der Skizzen auf
dem CAD/CAM-System eine zweidimensionale Zeichnung aus der Skizze an. Um das Produkt
auch plastisch optimal sehen, drehen und von allen Seiten her zu betrachten können
wird ein virtuelles 3D-Modell im CAD/CAM-System erstellt. Die Ausgabe dieser
Geometriedaten sind zentraler Punkt in der Kette der Produktentwicklung, da durch
Datenaustausch mit Konstruktion, Simulation, Prototypenherstellung, CNC-Fertigung
und Qualitätssicherung die Daten weiterverwendet werden können.
 

Der Prototypenbau

Um ein greifbares Anschauungs- und Funktionsmuster zu erhalten, wird anhand des
Datensatzes ein erstes Muster aller Teile erstellt und meistens in Handarbeit
optimiert, in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden werden nun alle Eventualitäten
anhand der Prototypenteile abgeklärt.
 

Die Null-Serie

Nun ist es soweit, die ersten Teile sollen anhand der optimierten Prototypenteile,
welche in der Konstruktion nochmals überarbeitet wurden als sogenannte 0-Serie
gefertigt werden. Hier wird in kleiner Stückzahl (5-10)die Serienreife anhand
der einzelnen Arbeitsabläufe z.B. Fräsen, Drehen, Schleifen, Errodieren, Lasern,
Biegen, Stanzen, Schweißen, Montieren usw. getestet werden um optimale Bedingungen
für die Serie zu schaffen, auch Umwelteinflüsse und Verschwendung von unnötigen
Resourcen bei optimalen Bedingungen werden hierbei in Betracht gezogen. Die
Qualitätskontrolle erstellt in einer 100%tigen Kontrolle die Abweichungen von
mehreren gleichen Teilen in Form und Lagetoleranzen sowie die geometrischer
Form der Teile.
 

Die Serienfertigung

In letzten Absprachen im Team und mit dem Kunden werden nochmals alle Belange
der Teile geprüft und besprochen, um die wirtschaftlichste Losgröße zu ermitteln.
Hier fließen alle Faktoren in das Endprodukt mir ein, w.z.B. Mensch, Maschine,
Umwelt, Wirtschaftlichkeit, Planmenge usw. Nachdem alle Punkte abgearbeitet
und vom Kunden die Freigabe im Hause ist, steht der Serienproduktion nichts
mehr im Wege.